Illustration einer Ratte mit Rotstift und Lesebrille

Geschichten, die leben: beim Schreiben die fünf Sinne einbeziehen

Eine gute Geschichte ist wie ein Fenster in eine andere Welt, hat mal ein schlauer Mensch gesagt. Doch oft bleibt das Fensterglas trüb – die Worte, die wir lesen, sprechen uns nicht wirklich an. Dabei ist es recht einfach, unseren Worten mehr Leben einzuhauchen und unsere Geschichten erlebbarer zu machen. Dazu müssen wir nur die Sinne unserer Leserinnen ansprechen, und zwar alle fünf: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen.

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Ungewöhnliche Erzählperspektiven: Wenn es mal etwas ganz anderes sein soll

Wir haben uns in den letzten Beiträgen die gängigen Erzählperspektiven angesehen, wie den auktorialen oder allwissenden Erzähler, den Ich-Erzähler oder den drittpersonalen Erzähler. Ungewöhnlicher wurde es im vorigen Beitrag mit dem Du-Erzähler. Aber Letzterer ist nicht die einzige Möglichkeit, einmal von der Norm abzuweichen. Schauen wir uns heute daher ein paar weitere Beispiele für ungewöhnliche Erzählperspektiven an.

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Die Erzählperspektiven – Der Du-Erzähler

„Du gehst durch einen dunklen Wald. Laub raschelt unter deinen Füßen, Äste knacken, wenn du darauftrittst, und zu deiner Linken blicken dich zwei funkelnde Augen aus dem Dickicht an.” Was sich wie ein Ausschnitt aus einem Rollenspiel à la „Das schwarze Auge” liest, kann durchaus auch im Roman zum Einsatz kommen. Die Du-Perspektive ist exotisch, ungewohnt und effektiv.

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„Sie rannten, so schnell sie konnten“ oder: Woran erkenne ich Perspektivfehler? (Teil 2)

Im ersten Teil dieser Mini-Reihe haben wir uns einige Fallen beim Schreiben angesehen, in die wir vor allem als Schreibanfänger zu gerne tappen, wenn es um das Einhalten der Erzählperspektive geht. Doch im Bereich der Perspektive lauern noch mehr Gefahren, mit denen wir uns heute befassen wollen.

Ich empfehle Ihnen, mit dem ersten Teil dieser Minireihe anzufangen und sich noch einmal mit der Krähe als Erzählerin vertraut zu machen.

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„Sie rannten, so schnell sie konnten“ oder: Woran erkenne ich Perspektivfehler? (Teil 1)

Wir haben uns nun schon einige Erzählperspektiven angeschaut, zum Beispiel den Ich-Erzähler oder den auktorialen bzw. allwissenden Erzähler. Bevor wir uns nun den etwas ungewöhnlicheren Erzählweisen zuwenden, möchte ich heute auf die Fallstricke eingehen, die sich aus der Wahl der Perspektive ergeben. Häufig machen unerfahrene (und auch erfahrenere) Autoren nämlich Fehler bei der Verwendung der Erzählperspektive – manche sind recht offensichtlich, andere fallen selbst der Lektorin erst beim zweiten Durchlesen auf.

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